musica aperta_03

 

24. Saison 2022 - 2023 
Alle Konzerte: Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, 2. Stock, Winterthur
Reservation 076 518 59 29 Eintritt Fr. 30.- / Studierende Fr. 20.-

www.musica-aperta.ch

 

Sonntag, 18. Dezember 2022, 17 Uhr

Etüde? Etüde!

Max Petersen, Stefan Kägi und Johannes Hermann; Klavier

Johannes Herrmann_330-301

Max Petersen_330-301

Stefan Kägi_330-301

Hikaru Suzuki (*1965) 24 Etüden (2015/16)

Im dem noch jungen, aber doch schon recht umfangreichen Werk von Hikaru Suzuki nehmen die 24 Konzert-Etüden für Klavier eine besondere Stellung ein. Sie sind sehr hörenswert und bieten dem Pianisten neue Herausforderungen der klassischen Musikliteratur. Damit reiht sie sich ein in die Musikliteratur vergangener Grössen. Durch das Engagement von Petersen/Kägi/Hermann werden ihre Klavieretüden zum ersten Mal aufgenommen werden – eine Albumveröffentlichung ist beim Wiener Verlag Universal Edition, welcher auch ihre Partituren verlegt, geplant –, so dass dieses Projekt massgeblich zur Dokumentation, Verbreitung und Promotion Schweizer Repertoires beiträgt.

Aus 14 Klavieretüden (2016) und 10 Klavieretüden (2015) werden gespielt:

           Nr.1 Moderato
           Nr.2 Allegretto
           Nr.3 Moderato

           Nr.9 Moderato
           Nr.6 Andante sostenuto
           Nr.11 Moderato con tenerezza
           Nr.12 Agitato
           Nr.13 Allegretto piacevole

           Nr.4 Allegro moderato
           Nr.7 Allegro con spirito
           Nr.8 Lento maestoso
           Nr.9 Allegramente
           Nr.10 Vivace con fuoco

Etüden - geschaffen, nicht nur um zu Hause geübt zu werden, sondern auch, um von Menschen im Konzert gehört zu werden. Die Klavieretüden von Hikaru Suzuki stellen nicht Technik oder Virtuosität in den Vordergrund, viel mehr steht der musikalische Aspekt im Vordergrund.

Hikaru Suzuki (*1965) geboren und aufgewachsen in Japan, zeigte schon in jungen Jahren ein aussergewöhnliches Talent für das Klavierspiel. Nach dem Klavierstudium in Japan setzte sie ihre Studien am Konservatorium Winterthur fort. Aufgrund einer motorischen Nervenkrankheit musste sie ihre pianistische Karriere leider beenden und gelangte so kurz später unverhofft zum Komponieren. Suzuki bezeichnet ihre Musik als klangvolle Musik mit schönen Melodien, als eine natürlich und intuitive Klangwelt. Die Ideen zu den Klavieretüden kamen ihr wie von selbst und so komponierte sie erst die 10 und ein Jahr später die 14 Etüden mit grosser Geschwindigkeit.

Die Etüden von Hikaru Suzuki wurden zum ersten Male durch das Engagement der jungen Winterthurer Pianisten Petersen/Herrmann/Kägi aufgenommen. Der Wiener Verlag Universal Edition wird die Aufnahme auf seiner News-Seite präsentieren.

  Dieses Programm als *.doc

 

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Samstag, 14. Januar 2023, 20 Uhr

Rotondo und Quergänge - oder die Kunst des Fügens

Ensemble Aventure:
Alexander Ott, Oboe; Wolfgang Rüdiger, Fagott; Rudolf Mahni, Trompete; Andrew Digby, Posaune;
Volker Rausenberger, Akkordeon; Akiko Okabe, Klavier; Nicholas Reed, Schlagzeug; Katharina Schmauder, Viola; Lars Olaf Schaper, Kontrabass

 

Kollektivkomposition von Werner Bärtschi, Ulrich Gasser, Max E. Keller, Martin Sigrist, Peter Wettstein

Matthias von Bausznern liest (erstmals öffentlich!) die »Quergänge«

Komponisten arbeiten einsam. Für einmal wollten fünf Komponisten daraus ausbrechen, mit einem neuartigen, interaktiven Ansatz: MS komponiert 50 Sekunden, schickt sie an PW PW komponiert 50 Sekunden, schickt dann beides an UG UG komponiert weitere 50 Sekunden... Jeder reagiert auf das Vorangegangene, führt es weiter, steigert, beschleunigt, kontrastiert, persifliert, ironisiert, reduziert, erweitert, ignoriert es. Wenn alle fünf einen Abschnitt beigesteuert haben, beginnt der Kreislauf „rotondo“ von vorne. Damit nicht genug: Die fünf Komponisten, alle auch literarisch interessiert, haben in einem gleichen Kreislaufprozess Satz um Satz den Text »Quergänge« geschaffen.

weitere Konzerte: 13. Januar 2023, 20 Uhr in der Elisabeth Schneider Stiftung, Wilhelmstr. 17a, in Freiburg
5. April 2023, 19.30 Uhr, Musikpodium der Stadt Zürich, Grosser Saal des Konservatoriums Zürich

 

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