musica aperta_03

20. Saison 2018 - 2019 
Reservation: 076 518 59 29, Eintritt Fr. 30.- / 20.-    www.musica-aperta.ch   www.villastraeeuli.ch

 

Mittwoch 27. März 2019, 20 Uhr
Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, Winterthur

Uraufführungen - pur

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pre-art soloists:
Boris Previsić - Flöten, Matthias Arter - Oboen, Raphael Camenisch - Saxophone, Vladimir Blagojević - Akkordeon,
Gilles Grimaître - Klavier, Tobias Moster - Violoncello, Aleksander Gabrys - Kontrabass
www.pre-art.ch   Matthias Arter, Hardstrasse 2; 8604 Volketswil

Ugurcan Öztekin (1990)

Wandlungen (3. Preis 11. pre-art Wettbewerb)

Jörg Peter Mittmann (1962) 

Wald der Widersprüche für Ensemble (Auftrag von musica aperta)

Emre Eröz (1995)

Amnesia (2. Preis 11. pre-art Wettbewerb)

William Blank (1957)

OPHRYS pour flûte solo et petit ensemble (Auftrag der pre-art soloists)

Orestis Papaioannou (*1993)

Prosopíon (Uraufführung der Neufassung)

Emre Sihan Kaleli (1987)

Adjacent rooms (II) for seven performers (2018/19) (Auftrag der pre-art soloists)

Preisgekrönte Stücke des 11th pre-art competition for young composers (Auswahl im September 2018; Jurypräsidium Roland Moser)

Die pre-art soloists spielen seit 2001 als flexibles 4 bis 7- köpfiges Spezial-Ensemble für Zeitgenössisches in zahlreichen Festivals im In- und Ausland (u.a. Biennale Zagreb, Sonemus-Fest Sarajevo, Culturscapes Basel, Tage für Neue Musik Zürich) und wurde 2016 mit dem „Werkjahr Interpretation“ der Stadt Zürich ausgezeichnet. In den letzten Jahren erhielt das Repertoire des einzigartig zusammengesetzten Solistenensembles steten Zuwachs durch die regelmässigen pre-art Competitions, die sich an junge Komponierende aus Südosteuropa richten, sowie durch Aufträge an ausgewählte KomponistInnen, wie etwa Stefan Wirth, Vinko Globokar oder Djuro Zivković.

Im Programm 2019 präsentiert das Ensemble einerseits die besten Stücke des 11. pre-art Wettbewerbes, andererseits drei Werkaufträge an Komponisten ganz verschiedenen Couleurs: wie immer bei pre-art ist ein ehemaliger Preisträger mit dabei (Emre Sihan Kaleli), den wir in seiner Laufbahn seit 2009 regelmässig begleiten, und dem wir hiermit bereits seinen dritten Auftrag erteilen konnten. Mit Jörg Peter Mittmann (Auftrag der musica aperta) und William Blank (Auftrag der pre-art soloists) berücksichtigen wir zwei Komponisten der mittleren Generation, die mit ihren eigenständigen Arbeiten seit vielen Jahren überzeugen können. Bei Jörg-Peter Mittmann aus Detmold, ist oft seine philosophische Ader spürbar, gepaart mit grosser musikalischer Kraft.

 

weiteres Konzert: Dienstag, 26. März 2019, 19:30 Uhr, Ackermannshof Basel
Abendkasse ab 18:45 Uhr, Eintritt Fr. 25,- / 15,-

Dieses Programm als *.pdf  und als *.doc

 

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Villa Sträuli, Museumsstrasse 60, Winterthur  
Dienstag 14. Mai 2019, 20 Uhr 

Wann ist neue Musik?

Bärtschi 2018 red_400egidiusstreiff red_400 

Werner Bärtschi - Klavier        Egidius Streiff - Violine  

Johann Sebastian Bach (1665 - 1750)

Sonate BWV 1018 (vor 1725) 
   Lamento - Allegro - Adagio - Vivace

Werner Bärtschi (1950)

Tausendundeins. Ein Fragment für Violine und Klavier (2019)

Thomas Kessler (1937)

«violin control» (1978) für Violine und Live-Elektronik

César Franck (1822 - 1890)

Sonate in A-Dur (1886)
   Allegretto ben moderato - Allegro - Ben moderato: Rezitativo. Fantasia  - Allegro

Wann ist neue Musik? Die Frage ist über die Jahrhunderte oft gestellt worden, jedenfalls darf man das denken, wenn man Johann Sebastian Bachs Antwort in BWV 1018 zu hören bekommt: Musik ist immer jetzt! Ein typisches Programm also für musica aperta, das nach allen Seiten „offen“ erscheint: Offen im Sinn von „Ähnlichkeiten und Unterschiede hörbar machen“. Undenkbar ohne unsere Interpreten: Werner Bärtschi, steter Wegbegleiter von musica aperta, und Egidius Streiff, der einstmals beeindruckter Teenager in Bärtschis Unterricht war und in der Zwischenzeit selbst ein begeisternder Violinist ist; Beide immer noch begeistert von ihrer Arbeit, die das Jetzt immer zum Neu erklärt.
Werner Bärtschi präsentiert mit Tausendundeins ein neues Werk, das mit seinem Titel „Tausendundeins“ die gemeinsame Fabulierlust zelebriert. Nicht minder aufregend ist die Wiederaufnahme von Thomas Kesslers "violin control (1978)" in der kongenialen Wiedergabe durch Egidius Streiff, der das Stück in seiner vielfarbigen Pracht als Klassiker der Moderne erkennbar macht. Die abschliessende Sonate von César Franck schliesst den Bogen zur hochexpressiven Sonate von Johann Sebastian Bach! 

Das gleiche Konzert findet am 13.Mai um 20.00h im Gare du Nord Basel statt.                     

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